2013-07-08

Ruhrgebiet, zum 2.

Für ein paar Tage raus aus Berlin und mal wieder ab ins Ruhrgebiet. Zur Zeit läuft das Projekt Emscherkunst.2013 - erstes Ziel war die Wilde Insel in Gelsenkirchen:
Blick von der Wilden Insel auf eine Raffinerie
Von der Wilden Insel ist es nicht weit zum Nordsternpark:
Der Schachtturm der ehemaligen Zeche Nordstern mit der Monumentalplastik Herkules
Nordsternpark: Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal
Es ist mir schon auf dem Weg zur Wilden Insel aufgefallen: das rumänische Restaurant Transilvania. Und da ich noch nie rumänisch gegessen habe, bin ich da mal eingekehrt - ich habe mich aber an den Käse gehalten statt an die Widderhoden oder das panierte Kalbshirn ...
Am nächsten Tag ging's über Duisburg nach Kleve, auf dem Rückweg ein kurzer Abstecher in den Chocolate Room und abends im Rahmen der Extraschicht weiter nach Bottrop.
Kunst am Pumpwerk Alte Emscher: Haus auf dem Kopf unter Autobahnbrücke - drinnen gibt es eine Videoskulptur
In Duisburg-Bruckhausen
In Duisburg-Marxloh
Blick über das Schwelgernstadion
Kleve: Café im Gärtchen
Der Rhein bei Kleve
Extraschicht in Bottrop: abendliche Stimmung im BernePark mit Percussion

2013-06-29

Die Gorillas

Improvisationstheater im Ratibortheater, der Spielstätte der Gorillas. Das Programm: Gurke oder Banane - drei Regisseure im Wettstreit. Sehr unterhaltsam, ausverkauft, tolle Show, unbedingt empfehlenswert.

2013-06-17

Schoki-Manufaktur

Nachdem mich eine Freundin beim Berliner Naschmarkt vor zwei Wochen auf den Stand von Edelmond aufmerksam gemacht hat und ich natürlich auch eine kleine Probe derer Produkte mitgenommen habe, bin ich am Sonntag zu einem kleinen Ausflug nach Zöllmersdorf bei Luckau aufgebrochen. Eigentlich wollte ich nur ein Eis im Ladencafé essen und eine Kleinigkeit aus dem Sortiment mitnehmen, als einer der Gründer, Thomas Michel, zu einer gut einstündigen Führung durch die Produktion einlud. Es war sehr interessant: von den Problemen bei der Beschaffung von kleinen Mengen Kakaos (Kakao wird auf dem Weltmarkt in deutlich größeren Chargen gehandelt als diese kleine Manufaktur über Jahre hinweg verarbeiten könnte) über den kompletten Prozess der Verarbeitung (Schälen, Brechen, Sortieren, Rösten, Melangieren etc.) bis hin zur Abfüllung und Verpackung. Edelmond ist aktuell wohl die letzte Manufaktur in Deutschland, die Schokolade von der Bohne ab selbst herstellt. Zum Glück muss man nicht immer nach Zöllmersdorf  fahren (obwohl sich ein Besuch allein schon wegen der Führung lohnt) - es gibt auch Shoppartner in Berlin (zu finden auf ihrer Webseite).
Zöllmersdorf: Trotz "Ora et labora" (nur) ein verlassenes landwirtschaftliches Gebäude
Dorfidylle in Zöllmersdorf
Luckau: Vorn Kohlegraben, dann ein Teil der Stadtmauer im Kleingarten, im Hintergrund die Nikolaikirche

2013-05-27

Ruhrgebiet

Von Hamburg aus ging es ins Ruhrgebiet - in Dortmund habe ich Quartier bezogen.
Tag 1: Nach der Ankunft in Dortmund erstmal in den Läden von Pott au Chocolat und Heimatdesign vorbeigeschaut. Dann wollte ich auf einen Kaffee in das View im neuen Dortmunder U - leider aufgrund einer Veranstaltung geschlossen ... dafür aber war die Aussichtsplattform geöffnet:
Blick vom Dortmunder U auf die Innenstadt
Das Dortmunder U mit Animationen auf LED-Bildschirmen
Abends habe ich das Stück Areja im Theater Marl gesehen. Es handelt sich dabei um ein Tanztheaterstück mit Live-Performance der Sandmalerin Natalya Netselya, das dort im Rahmen der Ruhrfestspiele aufgeführt worden ist.
Eine umgedrehte Baureihe 52 vor dem Theater in Marl
Tag 2: Begonnen habe ich im DASA, wo es eine spannende Ausstellung rund um das Thema Arbeitswelt zu sehen gibt. Zum Mittagessen ging es dann weiter nach Wattenscheid zum Profi-Grill:
Profi-Grill: Pommesbude mit vielen Auszeichnungen
Dann war der Landschaftspark Duisburg-Nord dran:
Viel ehemalige Industrie und viel Natur
Blick in einen der Bunkergärten
Der Klarwasserkanal
Da das Wetter ganz angenehm war, habe ich dem Eiscafé Romeo - in Familienbesitz seit 1968 - einen Besuch abgestattet, bevor ich abends im Roto Theater eine Aufführung diverser Loriot-Sketche gesehen habe:
Ein nettes Hinterhoftheater
Tag 3: Dieser Tag stand zum einen im Zeichen einer Schienenkreuzfahrt quer durch das Ruhrgebiet in einem alten Schienenbus:
Zwischenhalt in der Zeche Zollverein
... zum anderen galt es abends einen guten Platz zu ergattern, um die Übertragung des Finales der Champions League zu schauen - den habe ich im BlackEnd gefunden:
Jubel über den zwischenzeitlichen Ausgleich

Hamburg

Ein kurzer Abriss:
Tag 1: Stau auf der A10, daher über Land zur A24 und an der Siegessäule Hakenberg, einem Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei Fehrbellin vorbeigekommen - imposant ist die lange, schnurgerade Zufahrt:
Siegessäule Hakenberg
Kurz runter von der A24, um einen Abstecher nach Büttenwarder, ähm Grönwohld zu machen:
"Dorfkrug" Büttenwarder = "Gasthof unter den Linden" Grönwohld
In Hamburg angekommen erstmal lecker essen in der Oberhafen-Kantine:
Die Perspektive täuscht nicht ...
... das Gebäude ist tatsächlich so schief
Quartier bezogen und dann auf dem Weg zur Abendveranstaltung Kaffee und Kuchen bei Herr Max - wie jedes Mal, wenn ich in Hamburg bin. Abendveranstaltung: Heiße Ecke im Schmidts Tivoli:
Auf'm Kiez
Zu fortgeschrittener Stunde runter an die Elbe - erste Station war der Schellfischposten, wo Inas Nacht gedreht wird:
Draußen Regen, drinnen Touristen: Schellfischposten
Zeit für ein Alternativprogramm: Rein in den Hafenklang und leider nur noch die letzten drei Songs von Kerretta aus Neuseeland mitbekommen. Aber der Laden ist eine wohltuende Abwechslung in der Gegend:
Draußen Regen, drinnen feine Musik: Hafenklang
Tag 2: Hafenmuseum - sehr interessant mit vielen Exponaten, und wenn man für den Erhalt des Schutendampfsaugers Sauger IV spendet, bekommt man eine kleine Affenfaust als Schlüsselanhänger. Vom Hafenmuseum aus ging's dann mit Bus und Fähre wieder an das Nordufer der Elbe:
Blick auf die Elbphilharmonie
Dann war das Chocoversum inkl. Führung und ein Besuch des Café Paris angesagt:
Gewölbe mit Deckenverzierung im Café Paris
Die nächste Station war das Gängeviertel, in dem sich bis heute eine alternative Subkultur behauptet hat - hier noch ein paar Hintergründe:
Eingepfercht zwischen Bürobauten und moderner Wohnbebauung: das Gängeviertel
Fassade im Gängeviertel
Abendessen im The Bird - schmeckt genauso gut wie im Berliner "Mutterladen":
Nö, das ist nicht vegetarisch ...
Zum Abschluss des Tages noch ein Konzert von Havarii aus Wilhelmsburg und City Light Thief aus Grevenbroich in der Astra Stube, einer sehr kleinen Location in einem der beiden Widerlager der Sternbrücke - auch bekannt aus dem Film Soul Kitchen:
Netter Club: Astra Stube
Tag 3: Weiterfahrt ins Ruhrgebiet und ein kurzer Abstecher zur Halle aus dem Film Soul Kitchen:
Kaum wiederzuerkennen: Die Soul Kitchen aus dem gleichnamigen Film