2011-10-15

Rugby in Berlin

An diesem sehr schönen Samstagnachmittag habe ich mir das erste Mal Bundesliga-Rugby angeschaut, nachdem heute früh (unserer Zeit) bei der Rugby-WM Wales knapp mit 8:9 gegen Frankreich verloren hat. Es ging nach Weißensee zum Rugby Klub 03 Berlin, der heute gegen den SC Frankfurt 1880 deutlich mit 17:60 (3:10 Versuche) verloren hat. Es war ein sehr ansehnliches Spiel mit klar überlegenen Gästen aus Frankfurt.
Hier noch eine Abendimpression von heute:

2011-10-06

Je me souviens

... das steht auf dem Nummernschild eines jeden Autos, das in Québec zugelassen ist, und bedeutet "Ich erinnere mich". Es weist auf die Erinnerung an die französischen Wurzeln u.a. dieser Provinz hin. Englisch ist im übrigen in dieser Provinz keine Amtssprache, was man auch außerhalb der beiden Metropolen Montréal und Québec City deutlich zu spüren bekommt: selbst in den touristisch erschlossenen ländlichen Gebieten ist das Vorankommen mit Hilfe der englischen Sprache recht holprig ... aber mit "Händen und Füßen" geht's immer, zumal die meisten Québécois sehr freundlich, weltoffen und sehr entspannt sind. Ich bin also für gut zwei Wochen durch Québec gereist und habe entlang der Route Montréal, Trois-Riviéres, Alma, Tadoussac, Baie-Comeau, Matane, Nouvelle, Percé, Sainte-Anne-des-Monts, Riviére-du-Loup, Québec City, Montréal ca. 3000 Kilometer "abgerissen". Wegen des sehr warmen Septembers fiel der sog. "Indian Summer" etwas mager aus - dennoch ist Kanada bzw. Québec aufgrund seiner Weite und seiner Natur sehr beeindruckend und eine Reise wert.
Hier noch ein paar visuelle Eindrücke ...


Wasserfall im historischen Dorf Val-Jalbert in der Nähe des Lac Saint-Jean

Ein kleine Pause auf dem Weg von Tadoussac nach Baie-Comeau
Blick aus meinem Hotelzimmer auf den Rocher Percé
Château Frontenac in Québec City

2011-09-11

Äbbelwoi ...

... habe ich zwar nicht getrunken, war aber trotzdem in Frankfurt am Main. Anlass war der 9. Frankfurter Tag der Verkehrsgeschichte. Besucht habe ich dabei die Historische Eisenbahn Frankfurt und das Frankfurter Feldbahnmuseum. Der Transport zu den jeweiligen Locations erfolgte dabei stilecht mit einem Zug der Historischen Eisenbahn Frankfurt bzw. Oldtimer-Omnibussen.
Bei der Historischen Eisenbahn Frankfurt gab zwei Köf II, eine 52er, zwei MAK-Dieselloks, eine V36 in Wartung und mehrere Waggons zu sehen - alles in lockerer Atmosphäre mit vielen Vereinsmitgliedern, die bereitwillig Auskunft gaben.


Beim Frankfurter Feldbahnmuseum überraschte mich die schiere Menge an Feldbahnfahrmaterial und deren guter Zustand. Begleitet wird das Ganze von einer Dauerausstellung zum Thema Feldbahn, in der mittels Dioramen, Fotomaterial und kurzen Erläuterungen die diversen Einsatzzwecke von Feldbahnen dargestellt werden.

2011-08-22

Roter Stern ...

... praktisch fast direkt vor meiner Haustür:

2011-08-08

Flucht ...

Da an diesem Wochenende wie in jedem Jahr direkt vor meinem Fenster mal wieder das Internationale Berliner Bierfestival stattfand, habe ich die Flucht ergriffen - das Festival ist so graumsam, wie es klingt ;-)

Am Samstag habe ich mich nach Kreuzberg in den Martin-Gropius-Bau begeben und mir zwei Fotoausstellungen angesehen:
  • André Kertész - Fotografien
  • Schnee in Samarkand - Ansichten aus dem Hinterland der Kriege. Fotografien von Daniel Schwartz
... zwei Ausstellungen, die sehr unterschiedlich sind: Historie vs. Aktualität, Klein(st)format vs. Großformat, s/w vs. bunt. Beide Ausstellungen haben ihren Reiz und sind sehr empfehlenswert ... sie sind noch bis zum 11. bzw. 12. September zu besuchen.

Am Sonntag ging's dann zum Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. Da auf der A 24 praktisch Dauerstau war, bin ich schön über Land gegondelt, was aber dazu führte, dass ich nicht mit der Bahn fahren konnte. Stattdessen habe ich mir das nette, kleine und interessante Museum angesehen.

Auf dem Rückweg habe ich noch einen Abstecher nach Pritzwalk unternommen und bin dort ins Wirtshaus Räuber Heine Klemens eingekehert ... es gab ein leckeres Pfifferlingomelette.

2011-07-26

House of Pain ...

... gastierten am Sonntag im C-Club. Die Jungs begehen gerade ihr zwanzigstes Jubiläum. Die Hütte war voll, die Stimmung gut und war bei "Jump Around" natürlich nicht mehr zu überbieten. Es gab auch ein paar "Everlast"-Passagen.

Hamburg again

Am vergangenen Wochenende war ich mit zwei Freundinnen in Hamburg. Übernachtet haben wir bei den Eltern der einen Freundin - sehr gemütlich und gastlich. Hier das Programm im Schnelldurchlauf:
  • Freitag:
    • Anreise.
    • Nach der arbeitsreichen Woche und der langen Anfahrt haben wir uns entschieden, nur im Restaurant Papillon noch etwas zu essen. War lecker und reichlich.
  • Samstag:
    • Nach dem Frühstück ging's zur neuen Hafencity, die wir uns erwandert haben - dabei haben wir auch die Speicherstadt kurz gestreift.
    • Weiter ging es zu den Landungsbrücken. Dort haben wir nicht die obligatorische Hafenrundfahrt angetreten, sondern sind mit einer der HVV-Fähren nach Finkenwerder und zurück gefahren.
    • Nachdem wir uns dann in einem portugiesischen Café aufgewärmt hatten, haben wir dem Duckstein-Festival einen Besuch abgestattet und auf der Freitreppe am Bleichenfleet der Live-Musik gelauscht.
    • Zu Abend gegessen haben wir dann in einem der zahlreichen Restaurants im Portugiesenviertel.
    • Schließlich sind wir dann in der "Schanze" bei Fritz Bauch versackt - leider nicht lange genug, um zum Fischmarkt gehen zu können.
  • Sonntag:
    • Aufgrund des Nieselwetters haben wir uns nur die Villen an der Alster angeschaut und sind dann in St. Georg bei Frau Möller eingekehrt.
    • Abreise.